Liebe Leserinnen und Leser,
was braucht man, um Wüsten zu begrünen? Dollar-Millionen, Bewässerungssysteme und hitzeresistente Spezialzüchtungen? Tony Rinaudo kommt ohne all das aus. Der Australier entdeckte, das man nur ein Messer braucht. Um damit Büsche zu beschneiden, die bei richtiger Pflege wieder zu Bäumen heranwachsen, wie der Agrarwissenschaftler im GEO.de-Interview erklärt. Denn in vielen heute wüstenähnlichen Gegenden südlich der Sahara stand früher Wald; kleine, vereinzelte Büsche und Wurzelwerk zeugen noch davon. 20 Millionen Hektar afrikanischer Wüsten wurden bis heute auf diese Weise wieder begrünt. Ende 2018 erhielt Rinaudo dafür den Alternativen Nobelpreis.
Viele Grüße
Ihr GEO.de-Team
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